Buchparty zur FBM: Wer, wie, was, wo, warum? – Die Nixe fragt Annie Laine

Die Nixe fragt Annie Lane

Hallo meine lieben Bücherfreunde!

Heute startet endlich die Buchmesseparty für Daheimgebliebene zur FBM. 😀 Wer nichts verpassen will, sollte unbedingt bei Facebook in der Veranstaltung vorbeischauen. Es gibt ganz viele tolle Bücherbeiträge, wie z. B. Buchvorstellungen, Interviews, virtuelle Messestände, Gewinnspiele, und und und. Alles was das Büchernerdherz begehrt! 😀

Ich starte heute auch direkt mit einem Interview einer ganz wundervollen Autorin! Ich durfte Annie Laine für euch ein paar Fragen stellen. 🙂

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Was war Dein tollstes „buchiges“ Erlebnis? Erzähl mal. 😉
Mein tollstes „buchiges“ Erlebnis war, als ich tatsächlich ein Bestseller-Fähnchen auf Amazon an „Cinderellas Prinzessin“ entdeckt habe. Ich hätte nie gedacht, dass meine Mädchen so gut ankommen und das war schon echt ein Moment, in dem ich fast Freudentränen geweint hätte! Das nächste tolle Erlebnis wird es dann sein, mein Taschenbuch auf der Messe bekuscheln zu können!

Erzähl uns was zu Deinen ersten Schreibversuchen.
Ähm, muss ich diese Frage beantworten? 😝 Meine ersten Schreibversuche waren Fanfiktions! Ich habe früher viele, viele Fanfiktions geschrieben. Zu Animes, Büchern und … Schande über mein Haupt … die wilden Kerle. *schäm* So, das war peinlich genug. Nächste Frage. (Die FFs sind übrigens alle gelöscht. Ihr braucht gar nicht suchen!)

Hast Du ein Vorbild? Wenn ja, wer und warum?
Ich würde nicht sagen, dass ich ein spezielles Vorbild habe, aber ich fühle mich total motiviert bei dem Gedanken, dass viele deutsche Autoren, die ich kenne, mal so klein angefangen haben wie ich jetzt, und mittlerweile hauptberuflich schreiben! Das will ich auch irgendwann erreichen. 😊

Wenn Du das Wort „Ende“ schreibst, was empfindest Du? Erleichterung, Aufregung, Zweifel, Freude, oder alles zusammen?
Alles? Einerseits denke ich: Yeah! Fertig! Das Manuskript ist pünktlich zur Deadline fertig und ich kann es abgeben! Wuhuuuu *Freudentanz*. Und dann sickert so langsam die Erkenntnis durch. Es ist fertig, was fang ich jetzt mit meinem Leben an? Dabei ignoriere ich immer, dass da noch zig andere Ideen darauf warten, niedergeschrieben zu werden. Das ist dann echt immer ein kleiner Bookhangover! Hatte ich bei der Fertigstellung des Rohmanuskripts von „Romina“, beim Lektorat von „Romina“, bei der Fertigstellung von „Cinderellas Prinzessin“ und dort auch beim Lektorat. Und wenn das Buch dann fertig lektoriert und der Veröffentlichungstermin nicht mehr weit ist, dann kommen die Zweifel: Ist es gut genug? Werden die Menschen es mögen? Werden sie enttäuscht sein oder es toll finden? Puh, bei meinen letzten beiden Veröffentlichungen war ich ein nervliches Wrack!

 

 

Cinderellas Prinzessin ist bereits das zweite Buch von Dir, das Du veröffentlicht hast. Gab es beim Schreiben eine besondere Herausforderung? Was ist Dir schwer und was ist Dir leicht gefallen?
Ich hatte das Buch vor dem Schreiben sorgfältig geplottet. Ungefähr eine Woche lang habe ich die Handlung ausgearbeitet, die ich dann im Nanowrimo nur noch „runterschreiben“ musste. (Der Nanowrimo findet immer im November statt und in diesem Monat versuchen viele Tausend Menschen weltweit einen Roman mit min. 50.000 Wörtern zu schreiben.) Herausforderungen beim Schreiben der Rohfassung gab es erstaunlicherweise fast keine. Ich habe 20 Tage für die Rohfassung, die damals 68.000 Wörter umfasst hat, gebraucht und bin deshalb immer noch überrascht. Hätte gedacht, dass es mir schwerer fällt, eine reine Liebesgeschichte ohne Fantasyelemente zu schreiben und auch das Thema, für das ich mich entschieden habe, ist ja nicht das einfachste. 😉 Das Schreiben im Allgemeinen ist mir richtig leichtgefallen.

In Cinderellas Prinzessin geht es um die reiche Charleen und Ashley, welche in ärmeren Verhältnissen lebt. Welche der beiden war anstrengend beim Schreiben und warum (oder auch warum nicht, falls sie beide nicht anstrengend waren ;))?
Charleen war anstrengender zu schreiben, obwohl ich das auch nicht wirklich als „anstrengend“ bezeichnen würde. Ihre Denkweise – sie ist halt „ein wenig“ verwöhnt – war am Anfang ungewohnt, aber als ich den Dreh raushatte, ging es. Ashs Kapitel waren aber definitiv leichter zu schreiben.

Beschreibe Charleen und Ashley in je 3 Worten:22331017_10211340188833041_276539756_n
Charleen: Verwöhnt, mädchenhaft, stur
Ashley: Selbstbewusst, stark, aufopferungsvoll

Gibt es einen Buchcharakter in dem Du Dich wiederfindest? Wer ist es?
Gibt es tatsächlich nicht. Also noch nicht. Weder in Büchern, die ich gelesen habe, noch in Büchern, die ich geschrieben … Moment! Ich habe in einem halbfertigen Manuskript – zählt das? – eine Protagonistin, die davon träumt, einmal selbst eine große Autorin zu werden! Sie schreibt zwar Highfantasy und kein Romance und irgendwie habe ich das Gefühl, sie schreibt besser als ich (Paradox, ich weiß), aber ich kann mich super gut in sie hineinfühlen, weil sie mir so ähnlich ist … Ich sollte dieses Manuskript mal beenden.

In welcher Buchwelt würdest Du am liebsten leben und warum?
Da ich keine eigenen Buchwelten habe (noch nicht, ich arbeite da an was), muss ich wohl oder übel auf eine der bereits existierenden Welten anderer Autoren zurückgreifen müssen. Da die meisten Highfantasy-Welten aber sehr gefährlich sind, würde ich nicht in ihnen leben wollen, aber ich würde gerne mal nach … wetten, jetzt denken alle an Hogwarts? …Camp Half-Blood! Ich liebe die Reihe um Percy Jackson und die Vorstellung von einem Camp für Halbgötter … ich muss dahin!

Wenn Dein Leben einen Filmtitel hätte, wie würde er lauten?
Never give up!

Zum Abschluss noch eine besonders neugierige Frage… Woran schreibst Du grade? Magst Du uns vielleicht ein wenig zu Deinem aktuellen Projekt verraten?
Puhhh, schwierig! Ich arbeite grade an mehreren Projekten! Eines davon wird eine New Adult Fantasy-Dilogie, in der ich mich mit Incubi und Sucubi befasse. Die steckt aber noch in den Kinderschuhen und wird gerade geplottet, damit ich sie bald samt Leseprobe meinem Traumverlag für das Buch vorstellen kann. Ein anderes Projekt ist ebenfalls eine New Adult Fantasy Dilogie (ich steh auf Dilogien), die bereits zur Hälfte abgeschlossen ist. Die Grundthematik ist Licht und Schatten – Trendthema im Moment, so wie es scheint – und ich plotte den zweiten Teil, während ich sehnsüchtig auf Verlagsrückmeldungen warte. Dann arbeite ich „offiziell“ gerade wieder an „Highschool Princess“, meinem Prinzessinnen-Jugendroman, der nächstes Jahr bei Impress erscheint und nichts mit „Cinderellas Prinzessin“ zu tun hat. „Offiziell“, weil ich aktuell auf das Lektorat warte, der Lektoratszeitraum aber schon läuft. 😉 Da muss ich dich mit weiteren Infos leider noch vertrösten. Um den Jahreswechsel gibt’s dann den offiziellen Titel und Cover, aber es wird richtig cool und auch ein bisschen königlich.
Und mein Hauptschreibprojekt, dem ich gerade etwas 95 % meiner Schreibzeit widme, ist leider noch geheim und trägt dazu passend den Titel Geheimprojekt #2 (Geheimprojekt #1 war „Highschool Princess“, aber das ist ja nicht mehr geheim). Hoffentlich darf ich dir und den Lesern bald mehr Infos dazu geben. Ich bin gemein, oder? 😉

Stimmt, dass ist wirklich ein wenig gemein. 😉 Aber ich freue mich, dass Du so viele Ideen hast und wünsche Dir weiterhin viel Erfolg bei all deinen Projekten.
Vielen Dank liebe Annie, dass Du Dir die Zeit für mein Interview genommen hast!

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