Fantasywoche: Autoreninterview mit Mirjam H. Hüberli

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Im Rahmen der Fantasywoche durfte ich mit Jessica und Muna die wundervolle Mirjam H. Hüberli interviewen. Ich freue mich sehr, dass sie sich unseren Fragen so ausführlich gewidmet hat.

Vielen lieben Dank für Deine Zeit Mirjam! ❤

In dem Interview erhaltet ihr auch noch einen kleinen Einblick in Mirjams „Rebell“… Ich habe da ein paar Textschnipsel für euch von ihr… 😉

Sabrina – Die Büchernixe:

Wenn Dein Leben einen Filmtitel tragen würde, wie würde er lauten?

Hui ist das schwierig. Wie wäre es mit: „Meine verrückten Helden, meine Hunde und ich“ oder „Madame Mirjam und ihre Bücher“?
Mein Mann sagt: „Drei Hunde für Aschen-Mirj“ – lach.

Welchen Deiner eigenen Buchcharaktere fandest Du so richtig anstrengend und warum?

Das war Ophelia aus Phoenicrus. Oh Mann, sie war so eine Zicke und unglaublich anstrengend und doch hat sie natürlich auch eine gute Seite.

Was war Dein tollstes „buchiges“ Erlebnis?

Als ich im Jahr 2015 auf der FBM war. Das werde ich nie vergessen. Ich begleitete eine Freundin zu einem Termin und hatte mir vorgenommen, dann etwas abseits zu warten. Doch als wir bei dem Treffen ankamen, war die Verlegerin gerade in ein Interview mit zwei Blogger-Mädels vertieft. Als die beiden mich erblickten, rief die eine aus: „Oh, du bist die Mirj!“ und das Schicksal nahm seinen Lauf – es handelte sich bei der Verlegerin um die zauberhafte Drachenhüterin und das ist die Geschichte, wie wir zueinanderfanden.

Wenn Mina aus „HerzSeilAkt“ und Noah aus „Rebell“ ein Date hätten, wo würde es stattfinden und was würde sehr wahrscheinlich passieren?

Lach! Ganz ehrlich? Ich hab nun zweimal über diese Frage geschlafen und immer noch schreit alles in mir: „Neeein! Das geht einfach nicht.“ Ich kann es nicht genau erklären, aber in mir drin stoßen sich diese  zwei Welten irgendwie magnetisch ab. Deshalb: Ich habe keine Ahnung. Entschuldige *lieb guck*

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Jessica – Buchblögchen:

Wie man schon auf Deiner Facebookseite lesen kann, bist Du nun mit dem Schreiben des zweiten Teils der „Rebell“-Trilogie “ Gläserne Stille“ fertig. Magst Du uns vielleicht kurz etwas daraus erzählen?

Ich versuche mal, etwas dazu zu sagen, ohne zu viel zu verraten. Also Band 2 wird „Gläserne Stille“ heißen. Warum, das erfährt man im Laufe der Geschichte. Sie spielt fast ausschließlich in Vella, wird wieder aus Willows Sicht erzählt. Außer dem Prolog, der gehört Niven und der Epilog, der gehört wieder Bo. Die Story setzt eigentlich genau da an, wo Band 1 endet.

Hier ist noch der Klappentext zu „Gläserne Stille“:

Augen. Gespiegelt mit Bildern.
Seelen. Verbunden über Dimensionen.
Spiegel. Gezeichnet mit Kronen.
Herz. Verloren zwischen den Welten.
Glück. Gefangen im gläsernen Nichts.

Immer noch in der Spiegelwelt gefangen, führt mich kein Kronenspiegel und kein Portal zurück zur Erdendimension. Innerhalb eines Wimpernschlags wird der arrogante und zugleich mysteriöse Rebell an meiner Seite zu einem unverzichtbaren Begleiter.

Bo verbirgt noch ein Geheimnis, das ihn zu meinem einzigen Verbündeten macht – und das mich in tödliche Gefahr bringt. Es gibt einen Grund, weshalb ich, Willow Parker, kein Spiegelbild in meinen Augen trage …

Wird es in Zukunft auch noch weitere Bücher (abgesehen von der nächsten Fortsetzung der „Rebell“-Trilogie) geben? Wenn ja, kannst Du uns etwas dazu verraten?

Ich habe tatsächlich bereits einiges in Planung. Ein Urbanfantasy Einzelband, ein Gemeinschaftsprojekt, zudem ein Kinderbuch – da liegt das Exposé und Leseprobe bereits bei meiner Agentin und ein weiteres Projekt, ich nenne es „mein Frustbuch“, weil ich immer daran schreibe, wenn ich gefrustet bin. Aber ich spüre, dass sich eine neue Fantasy-Reihe annähert. Ich kann nicht genau erklären, weshalb ich das weiß, es ist einfach so.

Wie gehst du mit Schreibblockaden um? Hast Du dann ein bestimmtes „Ritual“ was Dich wieder in Schreiblaune bringt?

Das böse Wort 😉
Ich hatte tatsächlich einmal eine grässliche Schreibblockade und verzweifelte beinahe daran. Ich habe alles probiert, Tipps gesucht und wieder verworfen, bis ich eines Tages mein Notizbuch nahm, mich nach draußen an die Sonne setze und einfach drauf loskritzelte. Nichts bestimmtes, lediglich Gedanken, die mir durch den Kopf gingen. Das war wie Magie … ich konnte wieder schreiben. Seither schreibe ich einen Großteil der ersten Manuskriptfassung in mein Notizbuch.

Wie hast Du Dich gefühlt, als Du Dein erstes Buch in den Händen gehalten hast? Was ist Dir in dem Moment durch den Kopf gegangen?

Unglaublich. Unbeschreiblich. Unvergesslich. Ja, diese drei Worte beschreiben es ziemlich treffend und ich werde den Augenblick nie vergessen. Genauso sehr freue ich mich auf den Tag, wenn ich REBELL 2 endlich in den Händen halten darf. Hach ❤

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Muna – Welten der Fantasie:

Wenn Du wählen könntest, welcher Superheld oder Bösewicht wärst Du dann gerne?

Wolverine – er ist einfach außergewöhnlich und hat eine unglaublich starke Ausstrahlung.

Wenn Du auf einer Insel gestrandet wärst, welche drei Dinge fände man mit Sicherheit in Deinem Koffer?

Das ist leicht. Ein Notizbuch, ein Handvoll Stifte und ein großer Kaffee to go.

Wenn Du in die Vergangenheit reisen könntest, egal zu welcher Zeit, was würdest Du ändern wollen und warum?

Hm. Sehr schwierige Frage. Natürlich würde ich gerne die Weltkriege verhindern und Weltfrieden verbreiten können, aber vermutlich würden sich die Geschehnisse dann einfach zu einem anderen Zeitpunkt ereignen. Ebenso gern würde ich die Medizin mit ihren Impfstoffen und Medikamente gegen tödliche Krankheiten voranbringen, wenn das möglich wäre. Aber sollte das alles nicht machbar sein, würde ich gerne die reife Version von mir, zu der unerfahrenen und blutjungen Mirj schicken und ihr eine Botschaft übermitteln, einfach nur schon, weil es unglaublich spannend wäre, zu erfahren, was mein weises Ich zu sagen hätte.

Was machst Du, wenn Du mal so richtig entspannen möchtest?

Mit einem heißen Bad in der Wanne, dazu etwas Musik und gedämpftes Licht – das ist immer unheimlich entspannend. Aber auch ein Spaziergang am See, dabei die Weite des Wassers genießen und natürlich darf auch ein leckerer Kaffee nicht fehlen.

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