Protokoll der Verhörauswertung der BUI – Blogtour Papierverziererverlag (Nachtrag vom 24.01.)

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Nachdem sich die Ermittler die jeweiligen Verdächtigen vorgenommen hatten, traf sich die BUI, zusammen mit der Pressesprecherin des Papierverzierer Verlages, um die Ergebnisse der Verhöre auszuwerten und das weitere Vorgehen festzulegen.
Gespannt warteten alle, nach einer freundlichen Begrüßung, auf das noch fehlende Mitglied und tauschten erste Informationen aus. Kaffee und Kekse sorgten für eine wohlige Atmosphäre, während draußen ein Schneechaos tobte. Plötzlich ging die Tür auf und auch die letzte Ermittlerin erreichte den Besprechungsraum.

Sabrina Wohlert: Hallo ihr Lieben, tut mir so leid, dass ich jetzt erst da bin. Draußen ist das Schneechaos ausgebrochen und ich stand 2 Std im Stau.

Susanne Krajan: Alles gut, jetzt bist du ja da.

Zustimmendes Nicken von allen Anwesenden.

Pressesprecherin Verlag: Vielen Dank, dass Sie zahlreich und vollständig zu unserer kleinen Konferenz erschienen sind. Ich hatte Ihnen bereits nach allen Verhören mit auf den Weg gegeben, mich zügig über die aktuellen Ergebnisse zu informieren und bin gespannt, welche Hintergrundinformationen Sie mir liefern können. Schließlich geht es um unsere Autoren, die weitere Zusammenarbeit und die Folgen des Diebstahls. Meine Damen, wer ist der dringend Tatverdächtigte? Oder haben wir eine Täterin, Miss Karschnick?

Tania Kaimel: *beugt sich über ihre Notizen* Herr Horn war bei seinem Verhör ein bisschen nervös und hat kein astreines Alibi für die Tatnacht. Er lenkt den Verdacht ständig auf die anderen Verdächtigen, um nicht von sich selbst zu sprechen! Er kam mir durchaus verdächtig vor!

Sabrina Marzahn: Hallo zusammen! Also Frau Karschnick würde ich nicht mehr verdächtigen nach meinen Ermittlungen. Ich kann ja mal kurz zusammenfassen, was mein Verhör der beiden zusammenarbeitenden Autoren ergab: Beide der Verdächtigen haben ein Alibi für den Tatzeitpunkt sowie Zeugen. Ich konnte kein Motiv bei ihnen feststellen.
Das konfiszierte Beweismittel stellte sich als „nach einer Besprechung mit der Verlegerin vergessen heraus“. Und als offene Spur bleibt nach diesem Verhör Alice Sparrow. Aber ob sie was mit der Tat zu tun hat …. ich weiß nicht…

Pressesprecherin Verlag: Auf wen hat Herr Horn denn alles gelenkt und wo ist Alice Sparrows offizieller Aufenthaltsort derzeit?

Sabrina Marzahn: Gute Frage! Die beiden Autoren versuchen selber noch das Geheimnis herauszufinden…

Pressesprecherin Verlag: Ich verstehe. Wie sieht es mit Herrn Mützlitz und Herrn Reschke aus?

Tania Kaimel: Herr Horn hat den Verdacht auf Herrn Reschke, Frau Karschnick und auch auf Herrn Mützlitz gelenkt.

Pressesprecherin Verlag: Warum sollte denn Herr Horn Herrn Mützlitz verdächtigen? Gerade, Herr Mützlitz, als freier Journalist sollte er sein Handwerk problemlos beherrschen… Ich muss schon sagen…

Susanne Krajan: *wirft einen Blick in das Vernehmeungsprotokoll* Nun ja. Herr Mützlitz hat abgestritten, dass er und Shanti mit dem Verbrechen zu tun haben. Er machte auf mich, während der Vernehmung, auch keinen nervösen Eindruck. Er war zwar etwas angefressen über die Unterstellungen bzw. die Befragung und hat mit den Anwälten der Akedemie gedroht, allerdings liegt das glaube ich in seinem Naturell. Was ihn und Shanti angeht, haben sie wohl tatsächlich schon eine Weile keinen Kontakt mehr, das habe ich überprüft. Allerdings hat er sich auch nicht explizit dazu geäußert, wo er sich in der Tatnacht befand.

Pressesprecherin Verlag: Ich nehme an, Sie sind seinem Alibi nachgegangen, Frau Krajan?

Susanne Krajan: Natürlich. Nur bin ich dabei nicht sehr weit gekommen, denn die „vielen“ Zeugen, die Herr Mützlitz benannt hatte, waren nicht alle greifbar. Allerdings sind die, die ich gesprochen habe, sich alle einig ihn gesehen zu haben.

Sabrina Wohlert: Herr Reschke war von Anfang leicht aggressiv und dazu nervös. Sein Alibi konnte zwar durch seine Freunde bestätigt werden, jedoch wirft sein starker Alkoholkonsum in dieser Nacht Bedenken bei mir auf. Außerdem druckste er, gerade bei der Frage zum Atemstäbchen und seinem Protagonisten, sehr rum. Er lenkte jedoch sofort von sich ab und meinte, jemand würde ihm das in die Schuhe schieben. Für mich ist er immer noch verdächtig und die Frage steht hier im Raum, ob er nicht mit jemanden zusammen gearbeitet hat.

Tania Kaimel: Herr Horn hat als Verdacht Herrn Mützlitz angegeben, dass dieser mit seinen ‚Wächtern‘ eigentlich den Eingang hätte bewachen müssen. Nach Mitternacht hat Herr Horn allerdings kein richtiges Alibi mehr, da er sich angeblich vor dem Computer befand und keiner seiner Familienmitglieder das bestätigen kann.

Susanne Krajan: Die Wächter wurden an anderer Stelle wegen einer dringenderen Angelegenheit gebraucht und waren daher zum Zeittpunkt nicht vor Ort. Das hat meine Rechereche geben. Besagte Angelegenheit könnte natürlich von Jemanden eingefädelt worden sein. *blickt nachdenklich in die Runde*

Sabrina Marzahn: Klingen beide verdächtig… *grübel* Also Herr Reschke und Herr Horn… sind sie vielleicht Komplizen?

Pressesprecherin Verlag: Okay, Herr Mützlitz, Herr Horn, der wohl am dringendsten von sich abgelenkt hat, und Herr Reschke machen auf Sie alle einen höchst verdächtigen Eindruck. Meine Damen, selbst bei aller Dringlichkeit – sind Sie sich wirklich sicher, dass es überhaupt einer unserer Autoren war? Was hätten denn Herr Horn und Herr Mützlitz bitte für ein gemeinsames Ziel? Was ist mit Herrn Steinmetz?

Susanne Krajan: Vielleicht steckt ein gemeinsames Projekt dahinter?

Sandy Nürnberger: Ich würde Herrn Steinmetz nach meinen Ermittlungen eigentlich nicht mehr verdächtigen. Er hat für die Tatzeit ein Alibi und Zeugen, wobei er da in der Schwarzen Szene unterwegs war und auch etwas von Ritualen erwähnt hat…

Sabrina Wohlert: Herr Reschke hat eingestanden, dass er zwar was schreiben will, jedoch keine Zeit hat. Er tat es zwar leichtsinnig ab, ging aber auf die nächste Frage wieder etwas aggressiver ein. Was mich wiederum stutzig macht.

Pressesprecherin Verlag: *sieht nachdenklich aus* Hmmm … Was hätte Herr Horn für ein Motiv? Was sind seine Ziele und welche Vorteile würden seine Leser davon haben?

Tania Kaimel: *überlegt kurz* Herr Horn hätte durch den Zauberer Kyrian, aus seinem Roman, den perfekten Helfer! Er schreibt gerade an Band 2 und könnte die Buchstaben, glaube ich, sehr gut gebrauchen *lässt den Blick durch die Runde schweifen*

Sabrina Wohlert: Allerdings scheint er da keine großen Mühe zu haben. In “ Die WG“ scheint er sehr viel Unterstützung zu bekommen, der Herr Horn.

Susanne Krajan: Eine schnellere Veröffentlichung von Band 2 von Rodinia und ein Platz an der Spitze der High Fantasy Autoren, sind meiner Meinung nach ein gutes Motiv.

Tania Kaimel: Das mit der WG glaube ich gerne, trotzdem stimme ich Ermittlerin Susanne zu! Ich finde, dass Herr Horn trotzdem einer unserer Hauptverdächtigen ist.

Pressesprecherin Verlag: Frau Marzahn, Sie kennen auch die Protokolle, was meinen Sie? Und Frau Nürnberger, wie finden Sie Herrn Horn?

Sandy Nürnberger: Sehr verdächtig. Kyrian ist tatsächlich ein Meister seines Werkes … es wäre ja auch nicht sein erstes Buch, das er genommen hätte. Vielleicht wollte er sich diesmal nicht mit einem Buch zufrieden geben und hat gleich alle Buchstaben mitgenommen?

Sabrina Marzahn: Hm… Herr Horns Verhalten ist allerdings verdächtig, dass er so extrem auf die anderen Autoren verweist und dabei so nervös wirkte wie die Kollegin berichtete… Allerdings stimmt auch das mit der WG, davon hab ich auch gehört… Ich glaub er hätte keinen Grund Buchstaben zu klauen, wenn er dort auch Unterstützung erhalten könnte…

Pressesprecherin Verlag: Welche Beweismittel liegen uns vor?

Tania Kaimel: Die Beweismittel in Kombination mit Herrn Horn, sind einmal die Feenflügel, die am Tatort gefunden wurden (passen zu Rodinia) *zittert ein wenig beim Gedanken an die grauenvoll herausgerissenen Feenflügel* und außerdem lag diese unbeschreibliche Brise von Zauberei in der Luft, als wir am Tatort ankamen.

Sandy Nürnberger: Stimmt. Ich fand sein Verhalten auch sehr merkwürdig. War es nicht sogar eine rötliche Aura?

Sabrina Wohlert: Des Weiteren, hat er sehr lange mit dem ersten Band gebraucht, erzählte aber, dass er die Arbeit an dem Band und das Erlernen des Schreibens sehr genossen hat. (Quelle FBM 16)

Sabrina Marzahn: Wenn er auch einen Zauberer an seiner Seite hat… Wozu braucht er dann noch Buchstaben klauen? Eigentlich müsste Kyrian doch mächtig genug sein, um die Worte in sinnvoller Reihenfolge auf Papier zu zaubern, oder?

Sabrina Wohlert: *nickt zustimmend*

Susanne Krajan: *nicht nachdenklich* Da stimme ich zu. Wer Zauberer an seiner Seite hat, braucht eigentlich keine Buchstaben stehlen. Er könnte sich diese ja auch so beschaffen.

Sabrina Wohlert: Was ist mit den Beweismittel von mir, die auf Jan Reschke verweisen? Der Baumabrieb, das Atemstäbchen, die Analyse und die Spuren, welche Schuhe eventuell in Frage kommen könnten.

Tania Kaimel: Herr Reschke ist durchaus auch sehr verdächtig. Er wirkte bei seinem Verhör durchaus ein bisschen eigenartig und die Beweise sprechen natürlich schon deutlich für sich.

Nachdenkliche Blicke in der Runde.

Sandy Nürnberger: Vielleicht sind die Buchstaben auch gar nicht weg, sondern nur durch einen Zauber unsichtbar gemacht?

Pressesprecherin Verlag: Nein, ich habe noch einmal alles durchsucht … den Büchern fehlen immer noch die Buchstaben. Außerdem wir entwickeln gerade eine Lösung dafür, Herr Schuppmann ist guter Dinge.

Tania Kaimel: *räuspert sich* Das mit den unsichtbaren Buchstaben ist durchaus eine spannende Theorie.

Sabrina Wohlert: Was auch Herr Steinmetz ausschließen würde, hätte er nicht die Möglichkeit mit Ritualen seine Kreativität anzukurbeln?

Sabrina Marzahn: Stimmt. Rituale sollen da sehr hilfreich sein, was Kreativität angeht … hab ich irgendwann mal gelesen *zustimmend nickt*

Susanne Krajan: Wenn dieser Fall mit Zauberei und Ritualen zu tun haben sollte, scheidet zumindest Herr Mützlitz aus. Shanti ist zwar eine Diebin, aber zaubern kann sie nicht.

Sandy Nürnberger: Wie schon erwähnt, ich für meinen Teil schließe Herrn Steinmetz tatsächlich als Verdächtigen aus … er hat ein wasserdichtes Alibi.

Sabrina Marzahn: Bei Frau Karschnick und Herrn Münter weist auch absolut nichts auf Zauberei hin… Ich habe sie wirklich sehr ausführlich zu ihren Protagonisten befragt!

Pressesprecherin Verlag: In meinen Unterlagen finde ich lediglich Vertragliches, daher kann ich mir keinen Reim drauf machen, wie der Zauberer RODINIA verlassen konnte und hier auftauchte. Mit welchem Ziel vor allem …

Sabrina Marzahn: Vielleicht hat sich Kyrian ja einen Streich erlaubt und alle Buchstaben unsichtbar gezaubert…

Erstaunte Blicke in der Runde. Alle scheinen zu überlegen, ob so etwas möglich wäre.

Pressesprecherin Verlag: Wie wollen Sie die Theorie mit den verzauberten Buchstaben testen? Wer hat die Aufsichtspflicht für den Zauberer?

Sabrina Wohlert: Die Magier, aber die haben ihre ganz eigenen Probleme und bekommen dies nicht geregelt.

Pressesprecherin Verlag: Ist ein erneutes Verhör mit Herrn Horn und auch eines mit Kyrian von Nöten?

Sabrina Marzahn: Vielleicht sollten wir Kyrian tatsächlich mal genauer verhören….

Susanne Krajan: Ich finde, es liegt durchaus im Bereich des Möglichen, dass die Buchstaben durch einen Zauber nur unsichtbar gemacht wurden. Die Frage ist nur, wie finden wir das heraus?

Sandy Nürnberger: Sehr gute Frage … Vielleicht durch ein Ritual?

Pressesprecherin Verlag: Dann bräuchten Sie Herrn Steinmetz dafür noch.

Sabrina Wohlert: Hat Herr Steinmetz nicht versprochen, dich mal auf eine Tour mitzunehmen? *Grinst in Sandys Richtung* Vielleicht würde er zustimmen, ein Ritual für uns durchzuführen.

Tania Kaimel: *Nickt zustimmend und grinst*

Pressesprecherin Verlag: Ich kann unserer Sekretärin alles Weitere weitergeben und ein Treffen arrangieren! Es hat höchste Priorität, dass dieser Fall aufgeklärt wird. So schnell es geht. Wir haben Kunden und Auslieferer zu bedienen, Presse- und Kooperationspartner, die nicht länger als nötig warten gelassen dürfen.

Sabrina Wohlert: Kyrian sollte parallel zu Herrn Horn auch verhört werden.

Sabrina Marzahn: Am besten dann aber in Anwesenheit von Herrn Horn… alleine mit ihm im Raum hätte ich etwas Bedenken, dass er uns verzaubert…

Sandy Nürnberger: Man müsste erst mal ermitteln, ob es für solch eine delikate Tat auch ein Ritual gibt.

Sabrina Wohlert: *nickt* Stimme Sandy zu.

Pressesprecherin Verlag: Also – dazu sollten Sie Herrn Steinmetz zu Rate ziehen, Herr Horn wird danach parallel in den Raum gelassen, inklusive Kyrian. Ich arrangiere und blockiere dafür unseren großen Besprechungsraum. Das Datum gebe ich Ihnen bekannt.

Susanne Krajan: Also nehmen wir Kontakt mit Herrn Steinmetz wegen des Rituals auf, vielleicht hat er ja eine Idee, und verhören sowohl Kyrian als Herrn Horn?

Sabrina Marzahn: Wahrscheinlich lacht sich dieser Bursche grade kaputt über uns…. *etwas grimmig guckt* wenn das alles nur auf dem Streich eines Zauberers beruht der vermutlich Langeweile hatte oder so… *kopfschüttel*

Sabrina Wohlert: Und wenn Herr Horn auch über Kyrian keine Kontrolle mehr hat? Wir würden in großer Gefahr schweben, er ist ein sehr mächtiger Zauberer.

Pressesprecherin Verlag: Herr Steinmetz kann sicherlich Sicherungsmaßnahmen treffen.

Sabrina Wohlert: Auf diese Sicherung wollte ich hinaus, Frau Pressesprecherin.

Sandy Nürnberger: Man könnte Herrn Steinmetz, ich hoffe, er ist noch im Lande, sicherlich fragen. Er war ja sehr kooperationsbereit … und möchte ja sicherlich auch, dass alles wieder seine Ordnung hat

Susanne Krajan: *Nickt eifrig*

Pressesprecherin Verlag: Der Besprechungsraum hat ein spezielles Glas, ist abschließbar und hat genügend Möglichkeiten Sauerstoff einzulassen, ich denke, da passiert Ihnen nichts, mit Ihrem Boss bespreche ich die weiteren Schritte für die Öffentlichkeit.

Sandy Nürnberger: *nickt eifrig mit*

Pressesprecherin Verlag: Okay, meine Damen – dann hat jeder von Ihnen seine Aufgabe – Sie hören von mir in wenigen Stunden wegen des Termins.

Sabrina Wohlert: *Zustimmendes Nicken*

Sabrina Marzahn: Das klingt jetzt jedenfalls nach einem guten Plan zum weiteren Vorgehen… *schaut zufrieden in die Runde*

Pressesprecherin Verlag: Vielen Dank fürs Erscheinen.

Damit folgte das allgemeine Stühlerücken und man vereinbarte einen Termin für das erneute Verhör. Das Protokoll dazu wird noch veröffentlicht.

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